Sich selbst googlen – der eigene Ruf im Internet

Welche Auswirkungen haben meine Einträge auf Facebook, Twitter und Youtube auf meine Karriere? Die Dos & Don’ts.

Jeder tut es. Keiner gibt’s zu: Sich selbst googlen. Was Google alles weiss und wenn für verborgen gehaltene Fotos plötzlich im Internet auftauchen, sorgt das immer wieder für Erstaunen.

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Sie müssen nicht tatenlos zusehen wie Google Ihren Ruf ruiniert. Ein paar Vorsichtsmassnahmen helfen, Ihre Privatsphäre zu schützen.

Weniger ist mehr

Generell gilt, weniger ist mehr. Geben Sie auf Online-Plattformen wie Facebook, Twitter und Youtube nur so viel preis, was wirklich jeder wissen darf. Machen Sie keine rassistischen oder diskriminierenden Äusserungen. Veröffentlichen Sie möglichst nie Ihre Adresse oder E-Mail.

Achtung Statusmeldung

Statusmeldungen wie «Ich bin vom 10. – 21. Januar in den Ferien» wirken wie ein Freiticket für Einbrecher. Lästern Sie nicht über Ihren Job, Ihre Arbeitskollegen oder Ihren Chef. Wenn Sie etwas bedrückt, erzählen Sie es Ihren Freunden oder Ihrem Psychotherapeuten. Lenken Sie stattdessen die Aufmerksamkeit mit positiven Äusserungen auf sich.

Keine Partyfotos

Partyfotografen sind allgegenwärtig. Besser Sie verzichten einmal mehr auf den Party-Schnappschuss als wenn Tage später Ihr Chef Sie fragt, ob Sie am Wochenende wild gefeiert haben.

Wenn Bekannte unvorteilhafte Fotos von Ihnen auf Facebook veröffentlichen, bitten Sie die Person, das Foto wieder zu löschen. Falls die Person das Foto nicht löschen will, können Sie zumindest Ihren «Name-Tag» entfernen und sich somit demarkieren.

Böse Zungen

Wenn sich jemand schlecht über Sie äussert und der Eintrag wird bei Google gerankt, lassen Sie den Eintrag löschen. Bitten Sie den Webmaster, den Eintrag auf der Seite zu entfernen. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt’s bei Google direkt.

Wie sich Infos über Sie aus den Suchergebnissen von Google entfernen lassen

Wenn die Information, die Sie löschen möchten, nicht mehr auf der aktuellen Seite im Internet, sondern nur noch in den Suchergebnissen von Google vorhanden ist, schicken Sie eine E-Mail an Google:

Stalker melden

Bei Belästigungen auf Facebook können Sie die Person blockieren. Für die blockierte Person existieren Sie nicht mehr auf Facebook. Sie kann weder an Ihre Pinnwand schreiben noch Privatnachrichten oder eine Freundschaftsanfrage senden.

– via jobscout24.ch