USP – So vermarktest du dich bei der Jobsuche

USP – diese drei Buchstaben stehen für Unique Selling Proposition oder Unique Selling Point und bedeuten so viel wie Alleinstellungsmerkmal. Dieser marktwirtschaftliche Strategiebegriff beherrscht die Marketingwelt von A bis Z, denn ohne USP kein Absatz. Die Grundsätze eines USP sollte sich auch jeder Jobsucher und jede Jobsucherin zu Herzen nehmen, denn ohne USP keine Anstellung.

Was ist ein USP?

Im Idealfall entwickelt ein Unternehmen nicht nur einen einzigen USP, sondern gleich mehrere und zwar durchgehend durch die Wertschöpfungskette. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Unternehmen im Bereich seiner Produkte und Dienstleistungen Kundenbedürfnisse exakter und schneller erkennt als die Konkurrenz und so das Sortiment idealer an die Marktbedürfnisse anpassen kann. Im Bereich Markt wäre ein USP, ein Image zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, welches prägnanter und positiver als jenes der Konkurrenz, also im Mark überlegen, ist. Auch in der Unternehmensfunktion können USP entwickelt werden, wie Wege zu finden, effizienter und günstiger zu produzieren. Alles in allem geht es darum, sich als Unternehmen, Marke, Produzent, Verkäufer und Dienstleister vom Durchschnitt und der Konkurrenz durch gewisse Eigenschaften abzuheben.

USP in der Bewerbung

Genau das soll auch das Ziel im Bewerbungsprozess sein. Überlegen Sie sich folgende Frage: Warum soll ein Arbeitgeber genau mich und nicht meinen Mitbewerber einstellen? Versetze dich analog in einen x-beliebigen Güterproduzenten und überlege dir, warum die Zielgruppe dein Produkt kaufen soll. Folgende 3 Grundvoraussetzungen muss ein effektiver USP erfüllen:

  • USP muss kurz und bündig sein (möglichst zusammenfassbar in einem Satz)
  • USP muss nachhaltig sein (die Zielgruppe muss sich daran erinnern)
  • USP muss anders sein

Inhaltlich kann sich ein USP auf folgende Bereiche beziehen:

  • Hard Skills (Fachwissen, Fachkompetenzen)
  • Soft Skills (soziale, persönliche Kompetenzen)

Im wirtschaftlichen Sinne bezieht sich ein USP in der Regel auf Zeit, Preis und Qualität. Auch diese Faktoren lassen sich Eins zu Eins in die Selbstvermarktung übertragen. Arbeitest du schneller als andere? Verlangst du weniger Lohn als Mitbewerber? Lieferst du qualitativ hochwertigere Arbeit als die Konkurrenz?

Schlussendlich ist es massgebend, den USP auf die Zielgruppe anzupassen, also auf das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst. Daher ist es wichtig, die Bedürfnisse der Zielgruppe zu kennen. Du wirst einer vegetarischen Zielgruppe kein Rindsfilet verkaufen können, auch wenn dein USP dich noch so gut von der Konkurrenz abheben.

– via jobundkarriereblog.ch