Warum ist Swift so toll?

Zuerst kann ich dir die von Apple veröffentlichte technische Antwort geben:

„Swift is a fantastic way to write software, whether it’s for phones, desktops, servers, or anything else that runs code. It’s a safe, fast, and interactive programming language that combines the best in modern language thinking with wisdom from the wider Apple engineering culture and the diverse contributions from its open-source community. The compiler is optimized for performance and the language is optimized for development, without compromising on either.

Swift is friendly to new programmers. It’s an industrial-quality programming language that’s as expressive and enjoyable as a scripting language. Writing Swift code in a playground lets you experiment with code and see the results immediately, without the overhead of building and running an app.

Swift has been years in the making, and it continues to evolve with new features and capabilities. Our goals for Swift are ambitious. We can’t wait to see what you create with it.“

Auszug aus: Apple Inc. „The Swift Programming Language (Swift 4.2).“

  • Mit Swift, Code ist einfacher und schneller zu schreiben
  • Code ist einfacher und sauberer zu lesen (was viel wichtiger ist als das Schreiben)
  • Swift Code ist sicherer Code
  • Swift löst von den veralteten Konventionen von C-basierenden Sprachen

Als Apple Swift an der WWDC 2014 ankündigte, waren viele erstaunt. Wie erstaunlich war es doch, dass ein solch grosses Projekt geheim gehalten werden konnte. Zurückblickend wrd sichtbar, dass die Entwicklung von Objective-C in den letzten Jahren darauf ausgerichtet war. Insbesondere die Einführung von ARC (Automatic Reference Counting) und Blocks.

Wenn ich mir jetzt ein Objective-C Projekt anschaue, ist es wie ein Balanceakt. Wenn ich NSArray, NSSet oder NSDictionary brauche, denke ich „Welche Art Objekt ist in dem Array?“ und wenn ich ein Objekt brauche „Was wenn das Objekt nil ist?“. Der einst stabil wirkende Code scheint nun so willkürlich.

Playground

Eines von Swift’s besten Innovationen ist Playground. Der Grundgedanke besteht darin: Statt dich in eine komplexe App zu werfen, bietet dir Swift die Möglichkeit an einem sicheren Ort deinen Code auszuprobieren. Dies macht einen enormen Unterschied in wie du mit Swift herumspielst. Folge deinem Instinkt und sieh ob es funktioniert. Keine Panik falls nicht. Das Sandkastenmodell ist da um dich schnell vorwärts zu bringen und die allgegenwärtige Angst von „Werde ich alles kaputtmachen?“ zu eliminieren. Ob du deine ersten Schritte machst oder einen haarsträubenden Plan ausprobierst, Swift’s Playground hält dir den Rücken frei.

Unmittelbare Belohnung

Denke zurück, als du das letzte Mal eine neue Sprache gelernt hast. Oder ein neues Gericht ausprobiert. Oder sonst eine neue Fähigkeit. Nun stelle dir vor etwas neues auszuprobieren… und dann nicht zu sehen, ob du es richtig gemacht hast. Oder schlimmer, nicht sicher zu sein, wo in den verschiedenen Schritten du etwas falsch gemacht hast. Hört sich die nach einer tollen Lernumgebung an?

Viele Programmiersprachen brauchen Zeit um Früchte zu tragen, oder zwingen dich, durch alle möglichen Arten von Reifen zu springen, nur um Code zu kompilieren.

Aber Swift wurde mit einem Gespür der Unmittelbarkeit als eines der Leitprinzipien gebaut. Playground lässt dich mit nur einem Knopfdruck sehen was du gebaut hast und selbst als Beginner kannst dun eine einfache App innert weniger Tagen erstellen.

Open Source

Seit Ende 2015 ist Swift Open Source. Dies mag sich vieleicht etwas beängstigend anhören, ist aber gut für Programmierer. Es bedeutet, dass der Source Code öffentlich ist, Beiträge der Community akzeptiert werden und das der Compiler für Systeme ausserhalb der Apple-Familie verfügbar ist. Die Sprache wird viel offener, aufregender und für viel mehr Menschen verfügbar.

Es gibt keine bessere Zeit als jetzt auf den Swift-Zug aufzuspringen.

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